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Security auf Volksfesten

November 7th, 2008 · No Comments

Security auf Volksfesten ist mittlerweile ein gewohntes Bild. Die Zeiten, in denen die Besucher von Festen sich ohne Security einen schönen Abend gemacht haben, sind lange vorbei. Viel zu groß sind die Probleme, die durch übermäßigen Alkoholgenuss entstehen können; außerdem machen wachsende Drogenraten und Ausschreitungen den Festwirten das Leben manchmal ziemlich schwer.

Schon an den Eingängen der Festzelte stehen Leute von der Security, die den Festbesuchern mitgebrachte alkoholische Getränke abnehmen, denn der Wirt zahlt Musik und Zeltmiete ja nicht dafür, dass die Leute ihre eigenen Sachen verzehren. Ab einer gewissen Uhrzeit müssen die Security Leute auch auf das Jugendschutzgesetz achten, und dürfen keine Jugendlichen mehr in die Zelte lassen.

Im Gegenzug gehört es auch zur Aufgabe der Security, darauf zu achten, dass die Festbesucher die Maßkrüge oder anderen Biergläser nicht als Andenken, oder um sie auf dem Festplatz zu zerschlagen, mit ans Freie nehmen. Wenn die Besucher sich weigern, dem Security das Glas auszuhändigen, oder damit wieder in das Zelt zu nehmen, darf er es ihm notfalls auch abnehmen.

Selbstverständlich kommen die Männer und auch Frauen auch bei Unfrieden und Streitereien zum Einsatz. Wenn sie die Streithähne nicht besänftigen können, oder gar schon eine kräftige Rauferei in Gange ist, dürfen die Besucher auch des Zeltes verwiesen werden – auch ein Hausverbot darf von der Security ausgesprochen werden.

Die Leute davon abzuhalten, Bänke und Tische mit roher Gewalt kaputt zu springen, ist ebenfalls Bestandteil des weitschichtigen Aufgabengebiets der Security. Auch wenn durch die Spitzenkapellen, die manchmal in den Zelten spielen, die Stimmung kocht, darf trotzdem nicht sinnlose Zerstörung den Festwirt treffen. Auch zur Zeltwache in der Nacht wird eine Security eingesetzt.