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Religiöses Fasten kann gefährlich sein

Dezember 9th, 2008 · No Comments

Religiöses Fasten gibt es in vielen Kulturkreisen auf der ganzen Welt. Zwei Beispiele sind da nur die Fastenzeit bei den Katholiken oder der Ramadan bei den Muslimen. Diese gläubigen Menschen fasten aus Überzeugung, weil es in der Bibel oder im Koran steht und weil ihnen ihr gefestigter Glaube vorgibt, diese Traditionen, die zum Großteil schon seit einigen Generationen in der Familie eingehalten werden, fortzuführen.

Religiöses Fasten bedeutet nicht unbedingt den kompletten Verzicht auf Essen. Viele Katholiken halten es zum Beispiel während der Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Karfreitag, also 40 Tage, andauert, so, dass sie nur auf gewisse Dinge verzichten, zum Beispiel Alkohol, Süßigkeiten oder auch Zigaretten.

Natürlich kann man während der katholischen Fastenzeit auch ganz aufs Essen verzichten. Hierbei sollte aber dafür Sorge getragen werden, dass man seinem Körper nicht zu viel zumutet und ihm nicht mehr Schaden als Nutzen zufügt. Am Besten lässt man sich auch vorher von seinem Arzt durchchecken, sonst ist der Schrecken hinterher groß, wenn der Körper auf den kompletten Nahrungsentzug mit Kreislaufbeschwerden reagiert. Ein Beispiel dafür, dass religiöses Fasten gefährlich werden kann.

Während man während des Heilfastens gar nichts essen darf, können Muslime dies während des Fastenmonats Ramadan zumindest nach Sonnenuntergang tun. Auch hier kann religiöses Fasten schnell an die Grenzen der Gesundheit stoßen. Wer den ganzen Tag schwere Arbeit verrichten muss, zum Beispiel als Maurer auf einer Baustelle, der wird den täglichen Nahrungsentzug schnell bemerken. Nicht selten werden während dieser Zeit Muslime mit Kreislaufschwächen ins Krankenhaus eingeliefert. Natürlich ist aber religiöses Fasten gut für die Gemeinschaft und das Teilen des gemeinsamen Glaubens.