Während man noch vor einigen Jahren Etiketten nur aus dem Supermarkt kannte, sind sie heute für jeden Menschen verfügbar. Durch moderne Drucker und Computer, aber auch eine Weiterentwicklung im Bezug auf Aufkleberpapier ist es möglich, dass man sich für alles, was man beschriften möchte, seine eigenen Etiketten anfertigen kann. Früher wurde durch einen Stempel auf kleine Preisschilder der Preis in einer speziellen Maschine aufgedruckt. Heute erledigen diese Arbeit diffizile elektrische Geräte, die den Auftrag meistens binnen wenigen Sekunden und nach einigen Klicks am Computer fertig haben. War früher eine Angestellte im Supermarkt damit beschäftigt, Produkte mit Preisen zu versehen, konnte man dies schon einige Regale weiter deutlich hören. Heute finden sich diese Etikette Maschinen nur noch sehr selten.
Auch eine Hausfrau, die in ihrer Küche Ordnung haben will, benötigt eine Menge Etiketten. Statt die Lebensmittel in den Originalverpackungen zu belassen, werden sie in Plastikgefäße umgefüllt. Natürlich muss dann auch jedes einzelne Gefälles mit einem Etikett versehen werden, auf welchen zu lesen ist, was sich in der Schüssel befindet, beziehungsweise, wann man es umgefüllt hat. So stehen im Regal in der Speisekammer oder im Küchenschrank lauter ordentliche, luftdicht verschlossene Gefäße, statt aufgerissene Schachteln, Tüten oder andere Verpackungen, aus denen der Inhalt heraus und Ungeziefer hinein kommen könnte.
Natürlich nutzen auch viele Männer die Gelegenheit, in ihrer Werkstatt oder in ihrem Hobbyraum durch Etiketten Ordnung zu schaffen. Auch, wenn es viele Ordnungssysteme für Schrauben, Nägel und Werkzeug gibt, ist es doch übersichtlicher, sich ein Beschriftungssystem einfallen zu lassen. Muss dann etwas aufgeräumt werden, was man während der Arbeit benutzt hat, findet auch jemand, der sich in der Werkstatt nicht auskennt, sofort den richtigen Platz. Etiketten erleichtern also in vielen Bereichen die Arbeit. Selbst Bastler, die sich mit Modelleisenbahnen, Modellautos oder Lkws beschäftigen, greifen oftmals auf diese Möglichkeit zurück, wenn es darum geht, ihr Bastelzubehör ordentlich zu verstauen.
Wie man seine Etiketten anfertigt, bleibt jedem selbst überlassen. Natürlich kann man ganze Bögen mit entsprechenden Aufklebern kaufen, auf die man dann von Hand schreibt, was sich in dem Behältnis befindet, welches beschriftet werden soll. Einfacher ist es, sich für den Drucker geeignete Vorlagen zu besorgen. So hat man in ordentlicher, gestochen scharf gedruckter Schrift, ein einheitliches Bild in seinem Schrank. Es gibt diese Etiketten in verschiedenen Größen und Formen. Selbst in unterschiedlichen Farben kann man die Blankovordrucke bestellen. Wer viele Etiketten braucht, für den gibt es kleine Zusatzgeräte zum PC, die speziell für den Etiketten Druck gebaut wurden. Ein kleiner Nachteil dieser Geräte ist es, das nach einigen Jahren die Schrift auf den Etiketten verbleicht, ähnlich wie es bei Faxen aus früheren Zeiten der Fall war. Stöbert man einmal durch die Seite eines Online Shops, der Etiketten zum Selbst bedrucken anbietet, wird man bestimmt auch für die eigenen Bedürfnisse das Passende finden.
